Das Hamburger Landgericht wird das Urteil im Streit zwischen T-Mobile und Vodafone um den Vertrieb des iPhone einen Tag später als angekündigt fällen. Die 15. Zivilkammer sei "noch nicht zu einer abschließenden Entscheidung gelangt". Nach Aussage einer Gerichtssprecherin wurde die Verkündung des Urteils daher auf den 04.12. verschoben.
Es geht in dem Prozess um die Frage, ob T-Mobile als Exklusiv-Anbieter in Deutschland verpflichtet werden kann, das Multimedia-Handy des US-Herstellers Apple auch ohne Vertragsbindung oder Netzsperre zu verkaufen. Vodafone hatte eine entsprechende einstweilige Verfügung gerichtlich erwirkt. Seither verkauft die Telekom-Tochter das Kult-Handy iPhone für 999 statt 399 Euro auch ohne Zwei-Jahres-Vertrag und technische Sperre für andere Netze. T-Mobile hat Widerspruch eingelegt.