Die ARAG-Versicherungsgesellschaft fand in ihrer "Deutschland-Trend“-Umfrage heraus, dass die bürgerliche Mitte Klimaschutz für nicht besonders wichtig hält. In der Umfrage wurden 1.000 deutsche Facharbeiter, leitende Angestellte, Beamte und Selbstständige nach der Bedeutung des Klimaschutzes befragt.
Über 66% der Umfrageteilnehmer lehnen demnach nationale Schritte zum Klimaschutz ab, sofern sie im kommenden Jahr bereits greifen sollten. In der Gruppe der leitenden Angestellten und Beamten befürworten immerhin mehr als 50%, dass in Deutschland im Jahr 2008 etwas Konkretes zum Klimaschutz getan wird.
Obwohl es sich die Besserverdienenden am ehesten leisten könnten, will der überwältigende Großteil 2008 auch im privaten Umfeld keine eigenen Maßnahmen zum Klimaschutz treffen. 25% der Befragten sehen keinen Grund, eine bessere Energieausnutzung im Eigenheim in Angriff zu nehmen oder das Auto fahren einzuschränken.
Die Süddeutschen bewiesen in der Umfrage besonders wenig Sinn für Klimaschutz, hier hielten nur rund 13% ein Aufzeigen der Folgen des Klimawandels für das Leben in Deutschland überhaupt für notwendig. Immerhin mehr als 26% halten in Norddeutschland dieses Thema für wichtig.