Die Bundesregierung hat zugesichert, dass die EU-Kommission nicht juristisch gegen die besondere Verkaufsvereinbarung zwischen dem Stromkonzern E.ON und seiner Tochter Ruhrgas vorgehen will. Es wurde zugesichert, dass die Vereinbarung 2012 abgeschafft wird, so der Sprecher von EU-Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy. In der damaligen Ministererlaubnis für Stromerzeuger E.ON zur Übernahme der Essener Ruhrgas wurde deklariert, dass sich E.ON von Ruhrgas trennen muss, falls der Düsseldorfer Stromgigant selber übernommen werden sollte. Brüssel hatte damit gedroht, wegen Verletzung des EU-Vertrages gegen Berlin ein Verfahren einzuleiten.