EnBW strebt Expansion an

  1. 20.12.2007 14:14
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EnBW, der drittgrößte deutsche Stromerzeuger plant den Bau neuer Kohlekraftwerke und will gleichzeitig mehr Ökostrom erzeugen. Der Stromriese will damit dem derzeitigen Produktionsengpass entgegentreten. EnBW wolle auch außerhalb von Baden-Württemberg ein neues Kohlekraftwerk errichten. Bis 2015 soll der Anteil erneuerbarer Energien bei EnBW auf mehr als 20% steigen. Parallel setzt der EnBW-Chef Hans-Peter Villis weiter auf Atomkraft. Ein gemeinsamer Bau eines Atomkraftwerks mit dem französischen Energieversorger EDF, der an EnBW beteiligt ist, sei denkbar.

Seit Jahren verkauft EnBW mehr Strom, als die eigene Herstellung in der Lage ist zu liefern. Daher muss Strom zugekauft werden. Villis kündigte eine Ausweitung von EnBW an: "Ich möchte den Unternehmenswert in den nächsten acht bis zehn Jahren auf 30 Milliarden Euro verdoppeln." Dies entspreche einem Wachstum von gut 7% pro Jahr. Die Geschäftsfelder der EnBW müssten dafür jedoch durch Zukäufe im Ausland und den Ausbau erneuerbarer Energien ausgebaut werden. Es wurden Investitionen von 7,6 Milliarden Euro durch die Gesellschafter für die kommenden drei Jahre freigegeben.





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