Der Sprecher des DGB-Bundesvorstandes, Axel Brower-Rabinowitsch erklärte in einer Pressemitteilung, dass die Schließung des Bochumer NOKIA-Werkes vom DGB aufs Schärfste verurteilt wird, da es offensichtlich keine zwingenden wirtschaftlichen Gründe zu diesem Schritt gibt.
Die Frage nach einem
generellen Boykott von NOKIA-Produkten stelle sich jedoch nicht. Es ginge in erster Linie darum, die Geschäftsleitung an einen Tisch mit der IG-Metall zu bekommen, um Gespräche über die Zukunft der Handy-Produktion in Bochum führen zu können. Es müssten alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, das Werk Bochum und damit die Arbeitsplätze der über 4.000 Beschäftigten zu erhalten.