Aus einer Berechnung der Postbank geht hervor, dass die deutschen Haushalte auch im 2007 für Energie viel Geld ausgeben mussten.
Gut 100 Milliarden Euro zahlten deutsche Verbraucher insgesamt für Strom, Erdgas, Heizöl und Kraftstoffe. Aufgrund des milden Winters Anfang 2007 und damit geringeren Heizkosten sind das 4% weniger als im Vorjahr. Im Durchschnitt zahlte ein Privathaushalt 2007 210 Euro monatlich für Energie, 1997 waren es zum Vergleich noch 155 Euro.
Das heißt, dass die
durchschnittlichen monatlichen Ausgaben für Strom, Gas, Heizöl und andere Kraftstoffe in einem Zeitraum von etwa 10 Jahren
um 35,5% gestiegen sind. Der Preisanstieg beim Erdgas, der sich trotz Liberalisierung des Marktes 1998 fast verdoppelte, war daran maßgeblich beteiligt. Die Energiekosten sind bei den Verbrauchsausgaben in Deutschland mit einem Anteil von mehr als 7% beteiligt.