Studie der Commerzbank: Negative Beurteilung der Abgeltungssteuer durch Wertpapierbesitzer

  1. 13.02.2008 09:11
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Gemäß einer Studie der Commerzbank sind die meisten Depotinhaber der Abgeltungssteuer gegenüber negativ eingestellt. Sie wird am 01.01.2009 in Kraft treten. Lediglich ein Fünftel der Befragten beurteilten die künftige Steuer positiv. Bei Besitzern von Wertpapieren mit höherem Haushaltsnettoeinkommen und dementsprechend höherem persönlichen Steuersatz findet die Abgeltungssteuer eine fast 10%ige Zustimmung.

"Die Haltung der Anleger ist verständlich, denn die Chancen und Risiken der neuen Gesetzeslage sind noch zu wenig bekannt. Die Einführung der Abgeltungsteuer grundsätzlich als Nachteil zu sehen, wäre aber falsch", so Michael Mandel, Konzernleiter Privat- und Geschäftskunden bei der Commerzbank.

Jeder Zweite Depotinhaber zieht die kommende Abgeltungsteuer bei der Entscheidung über den Kauf von Wertpapieren in die Überlegungen mit ein. Etwa 40% planen eine Umstrukturierung ihrer bestehenden Geldanlagen. Es wird erwartet, dass bereits investierte Gelder (besonders in Fonds und staatlich geförderte Riester-Rentenverträge) umgeschichtet werden. Knapp über die Hälfte aller Depotbesitzer wollen ihre Aktien reduzieren. Auch wird befürchtet, dass die neue Steuer den Aufbau einer ausreichenden Altersversorgung erschweren wird. Ein Großteil der befragten Depotbesitzer plant in Folge dessen, vermehrt in staatlich geförderte und betriebliche Altersvorsorge zu investieren.

"Ob die Aktivitäten der einzelnen Anleger tatsächlich die richtige Reaktion auf die Einführung der neuen Steuer sind, kann nur vor dem Hintergrund der persönlichen Situation und des jeweiligen Anlageziels geklärt werden. Produkte zur Altersvorsorge sind beispielsweise oftmals nicht betroffen. Für den Vermögensaufbau mit Wertpapieren kann das Thema jedoch sehr relevant sein. Um Klarheit zu schaffen, halten wir eine kompetente Beratung für unverzichtbar", so Michael Mandel.

70% der Inhaber von Wertpapieren halten die Regelungen der Abgeltungsteuer so komplex, dass sie ein Beratungsgespräch mit einem Fachmann für wichtig bis äußerst wichtig befinden. Eine Beratung fand jedoch erst in knapp einem Viertel der Fälle statt.
Die Commerzbank bietet Beratung durch speziell geschulte Wertpapier-Spezialisten sowie ein passendes Produktportfolio in allen ihren 820 Filialen an, wie z. B. das Commerzbank-Premium-Management, eine klassische Vermögensverwaltung für Anlagesummen schon ab 10.000 Euro oder die Commerzbank AllStars-Anlage, ein Dachfondskonzept mit "best in class"-Ansatz in jeweils drei unterschiedlichen Risikoprofilen.






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