Pilotprojekt des Stromriesen RWE: 100.000 Haushalte erhalten "Smart Meter"

  1. 22.02.2008 07:34
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Ab Mitte des Jahres werden im Rahmen eines Pilotprojekts durch den Stromversorger RWE Rhein-Ruhr AG 100.000 Haushalte in Mühlheim/Ruhr mit sogenannten "Smart Meters2 ausgestattet.
Die modernen Geräte sind den konventionellen Zählern weit überlegen. Sie speichern weit aus mehr Verbrauchs- und Lastdaten ab und liefern mehr Informationen über den Stromverbrauch. Außerdem besitzen sie Kommunikationsschnittstellen, über die die Daten vom Stromkunden aus mit Hilfe von Datenübertragung an den Stromversorger übermittelt werden können.

Das Testen der intelligenten Zähler hat zwei vorrangige Ziele: Die Transparenz für den Stromkunden und damit das Vertrauen in den Energiemarkt wird erhöht. Weiterhin hat der Stromkunde die Möglichkeit, bewusst und zielgerichtet das eigene Verhalten in puncto Stromverbrauch zu ändern und mit Hilfe der modernen Zähler zu überprüfen. Das Ausschalten von Standby-Funktionen und der Einsatz von Stromsparbirnen und energieeffizienten Haushaltsgeräten wird dann für den Verbraucher von Strom sichtbar und nachvollziehbar.

NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben: "Energieeffizienz braucht auch Verbrauchstransparenz in den Haushalten. Mit intelligenten Zählern machen wir einen wichtigen Schritt hierzu."

Berthold Bonekamp, Vorstandsvorsitzender von RWE Energy kommentiert die neuen Geräte wie folgt:
"Mit einem Projekt in dieser Größenordnung haben wir die Chance, gemeinsam mit den Zählerherstellern einen entscheidenden Schritt in der Entwicklung dieser Technologie voran zu kommen. RWE arbeitet daran, die Kostentransparenz für den Kunden zu erhöhen. Wir nehmen hier eine Vorreiterrolle ein und wollen dem Kunden ein Instrument an die Hand geben, mit dem er seinen Energieverbrauch kontrollieren, gezielt Energie und somit Geld sparen kann."

Das langfristige Ziel von RWE ist die Entwicklung von intelligenten Zählern, die mit allen gängigen Abrechnungsprogrammen arbeiten und auch Gas- und Wasserzähler integrieren können. Die neue Technik eröffnet weiterhin Möglichkeiten, neue Tarifmodelle einzuführen, bei denen zum Beispiel energieeffizientes Verhalten belohnt wird. Weitere denkbare Modelle wären zum Beispiel Wochenend-Tarife sowie tageszeitabhängige Stromtarife.





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