Glos: Wechsel des Stromlieferanten hat bessere Rahmenbedingungen denn je

  1. 03.03.2008 09:34
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Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft hat mitgeteilt, dass sich der Anteil der Stromkunden, die den Stromlieferanten gewechselt, oder zumindest einen neuen Stromliefervertrag gewählt haben, im Vergleich von 2006 auf 2007 um 5% auf etwa 50% gestiegen ist.

Michael Glos, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, sieht in dieser Tatsache ein deutliches Zeichen, dass die Maßnahmen zur Intensivierung des Wettbewerbs auf dem Strommarkt durch die Bundesregierung gegriffen haben: "Im Jahr 2007 haben etwa doppelt so viele Haushalte wie noch im Jahr 2006 ihren Stromlieferanten gewechselt. Es zeigt, dass der Wettbewerb greift. Ich freue mich, dass die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen wie auch die Appelle aus Politik und Verbraucherverbänden wirken. Bei den Verbrauchern wächst das Bewusstsein, dass sie es auch selbst in der Hand haben, ihren Stromlieferanten Grenzen zu zeigen. Ich hoffe, dass sich dieser Trend im Jahre 2008 fortsetzt. Eine moderne Energieversorgung braucht aktive Verbraucher, die von den neuen Möglichkeiten des Marktes Gebrauch machen."

Die Wettbewerbsbedingungen im Energiebereich sind seit 2005 kontinuierlich weiterentwickelt worden. Besonders die Rahmenbedingungen für den Wechsel des Stromlieferanten (Ausgestaltung von Netzanschluss, Anschlussnutzung und Grundversorgung bei Privatverbrauchern) haben sich weiter verbessert.

Weiterhin hat die Bundesnetzagentur Fortschritte erzielt bei der Standardisierung von Geschäftsprozessen bei Netzzugang und der Senkung von Netzentgelten. Den Kartellbehörden steht außerdem seit Dezember 2007 ein neues rechtliches Instrument zur Verfügung, mit dem unangemessene Energiepreise wirksam angegangen werden können.





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