Erneuerbare Energien auf dem Vormarsch

  1. 19.03.2008 08:00
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Jüngste Daten zur Entwicklung für 2007 belegen, dass Deutschland auf gutem Weg ist, seine anspruchsvollen Ziele für den Ausbau der erneuerbaren Energien zu erreichen.

Die Arbeitsgruppe Erneuerbare-Energien-Statistik (AGEE-Stat) hat Daten vorgelegt die zeigen, dass die erneuerbaren Energien im Jahr 2007 bereits einen Anteil von 14,2% am Bruttostromverbrauch erreicht haben. Dieser Zuwachs würde ausreichen, eine Großstadt wie Hamburg mit Strom zu versorgen.

Die Windenergie liegt bei der Strombereitstellung ganz vorne, ein windstarkes Jahr 2007 hat den Trend verstärkt. Auch bei der Stromerzeugung aus Biomasse ging es steil aufwärts. Zusammen mit Deponie- und Klärgas sowie dem organischen Anteil der Abfälle übertraf diese erstmals die Wasserkraft.

Im Jahr 2007 kommen die erneuerbaren Energien in den Bereichen Kraftstoff, Strom und Wärme zusammen auf rund 222 Terawattstunden (TWh). Hier ist der Anteil am Gesamtenergieverbrauch auf 8,5% angestiegen. Es wurden insgesamt rund 114 Millionen Tonnen CO2 eingespart; rund 57 Millionen Tonnen allein durch das EEG.

Die Stromerzeugung durch Erneuerbare Energien wird als Wirtschaftsfaktor immer wichtiger. Die Umsätze aus Installation und Betrieb von Anlagen in Deutschland beliefen sich auf rund 24,6 Milliarden Euro. In diesem Zusammenhang wuchsen auch die Arbeitsplätze in der Branche auf nunmehr rund 249.000.

Die Bundesregierung stellt dieses Jahr mit der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) die Weichen für den weiteren stabilen Ausbau der erneuerbaren Energien bei der Stromerzeugung. Mit dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EE-WärmeG) sollen die Voraussetzungen für einen schnellen Aufschwung im Wärmemarkt geschaffen werden. Die Vorreiter-Rolle Deutschlands beim Ausbau der erneuerbaren Energien wird so gefestigt werden.

Weitere Informationen sind unter www.erneuerbare-energien.de und www.bmu.de verfügbar.





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