Die Allianz wird voraussichtlich mit einen Nettoschaden von gut 200 Millionen Euro, die der Orkan "Emma" angerichtet hat, belastet werden. "Emma" wütete am ersten Märzwochenende in Mitteleuropa, vor allem in Deutschland, Österreich und Tschechien. Somit entstand durch "Emma" ein geringerer Schaden als ihn Sturm "Kyrill" im letzten Jahr verursach hat. Die Schadenshöhe bewegt sich im Rahmen der Erwartungen der Allianz-Risikomodelle.
Die Allianz Deutschland AG rechnet bundesweit mit über 100.000 Schäden. "Dies entspricht einer voraussichtlichen Nettoschadensumme von 100 bis 200 Millionen Euro", erklärt Gerhard Rupprecht, Vorstandsvorsitzender der Allianz Deutschland AG.
Über drei Viertel der bisher erfolgten Schadenmeldungen betreffen die Gebäudeversicherung. Danach kommen Schäden an Fahrzeugen, meist verursacht durch herabfallende Äste oder Gegenstände sowie umfallende Bäume und Strommasten.