Nach Ansicht der EU-Kommission und der Bundesregierung soll der Anteil erneuerbarer Energien in den nächsten Jahren massiv ausgebaut werden. Man strebt einen Anteil von bis zu 30% an, der bis 2020 erreicht sein soll. Doch auch wenn eine größtmögliche Abdeckung des Strombedarfs mit Erneuerbaren Energien angestrebt wird, ist klar: Der Rest von ca. 70% muss weiterhin aus einem Energiemix aus Kernkraft, Kohle und Gas gedeckt werden, und das wohl noch einige Jahrzehnte lang. Nur so kann nach Aussagen von Fachleuten der Energiebedarf gedeckt werden.
E.ON, Deutschlands größter Stromversorger, plant bis 2030 den Anteil an Erneuerbaren Energien auf 24% aufzustocken. Bis dahin soll der Kohlendioxidausstoß um etwa die Hälfte sinken. Um diese Ziele verwirklichen zu können, sollen in den nächsten 2 Jahren etwa 6 Milliarden Euro in Ökostrom investiert werden. E.ON sieht nach eigenen Angaben hohe Wachstumsraten in den Stromsektoren Wind, Solar und Bioerdgas. Mit einem breit gefächerten Energiemix soll das Ziel von 50% weniger CO2-Emissionen bis 2030 verwirklicht werden.