Stromriese RWE dehnt die Kooperation mit den kommunalen Partnern auf regenerative Energieprojekte aus. RWE Innogy und die in der ARGE zusammengeschlossenen Stadtwerke unterzeichneten hierzu am 16.04. eine Absichtserklärung mit dem Ziel, zusammen Projekte in der regenerativen Energieerzeugung zu entwickeln und umzusetzen.
Die RWE-Tochterunternehmen RWE Rhein-Ruhr in Essen, die RWE Westfalen-Weser-Ems in Dortmund sowie die Lechwerke in Augsburg sind an der Kooperation beteiligt. Nationale und internationale Projekte in den Sparten Biomasse, Windkraft, Geothermie und Bioerdgasanlagen sind Gegenstand der Partnerschaft. Die Eckpunkte sollen bis zum Herbst dieses Jahres festgelegt werden.
Manfred Hülsmann, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Osnabrück und Sprecher der ARGE: "Jedes beteiligte Stadtwerk treibt den Ausbau der regenerativen Energieerzeugung in seiner Region bereits stark voran. Projekte solcher Größenordnungen lassen sich aber nur mit einem starken Partner wie RWE realisieren." Peter Blatzheim, Geschäftsführer der Stadtwerke Troisdorf und ebenfalls ARGE-Sprecher ergänzt: "Damit schützen wir nicht nur unser Klima, sondern machen uns auch bei der Strombeschaffung unabhängiger."
Der Vorstandsvorsitzende der RWE AG Dr. Jürgen Großmann kommentiert: "Wir sind von dem Erfolg solcher Kooperationsmodelle überzeugt - sowohl im konventionellen Kraftwerksbereich als auch bei den erneuerbaren Energien. So können wir etwas gegen den sich abzeichnenden Versorgungsengpass tun und gleichzeitig CO2-Emissionen einsparen." Prof. Fritz Vahrenholt, Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Innogy, fügt hinzu: "Von dieser Gemeinschaftsinitiative für Zukunftsenergien werden beide Seiten profitieren. RWE und die Kommunen sind seit über 100 Jahren eng verbunden. Ich freue mich, dass sich dieses erfolgreiche Team nun auch die gemeinsame Entwicklung von Kraftwerken auf der Basis erneuerbarer Energien auf die Fahnen geschrieben hat."
RWE gab bereits am 19. Februar einen Vertrag mit 23 Stadtwerken über den Bau eines gemeinsamen Steinkohlekraftwerkes in Hamm (Westfalen) bekannt. 2011 soll die neue Anlage mit 1.600 Megawatt Leistung in Betrieb gehen. Die Anlage wird einen Wirkungsgrad von rund 46 Prozent haben und im Vergleich zu Altanlagen bei gleicher Stromproduktion rund 2,5 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Die in der Arbeitsgemeinschaft GEKKO (Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle) zusammengeschlossenen kommunalen Unternehmen werden über einen Anteil von 350 MW verfügen.