RWE-Tochter Innogy Italia steigt in den italienischen Ökostrommarkt ein

  1. 30.05.2008 11:30
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RWE Innogy Italia, die neu gebildete Tochter des Stromriesen RWE, wird in Zusammenarbeit mit dem italienischen Öko-Kraftwerksbetreiber Fri-El Green Power S.p.A. in Bozen ein gemeinsames Projekt zur Entwicklung von Wind- und Biomasseprojekten in Italien auf die Beine stellen. Beide Partner halten je 50% an der Entwicklungsgesellschaft Fri-El S.p.A.

Zunächst sollen im Rahmen dieser Kooperation rund 960 Megawatt Windenergie und mehr als 12 bereits in Planung befindliche Biomasseprojekte bis zur Baureife weiter entwickelt werden. Die jeweiligen Projekte werden mit Baureife in eigenständige Projektgesellschaften eingebracht, an denen RWE Innogy Italia mehrheitlich jeweils 51% halten wird.

Prof. Fritz Vahrenholt, Vorsitzender der Geschäftsführung von RWE Innogy: „Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien wächst in Italien rasant. Dieses Wachstum wollen wir maßgeblich mitgestalten. Die Gründung von RWE Innogy Italia und das Joint Venture mit Fri-El Green Power ist auf diesem Weg ein entscheidender Schritt. Mit Fri-El Green Power haben wir einen Partner, der bereits heute zu den größten unabhängigen Entwicklern und Betreibern von Windparks in Italien gehört.“

Ökostrom trägt momentan mit 16,6% zum Strommix in Italien bei. Geplant ist, dass bis zum Jahr 2010 mindestens 25% des Stroms aus erneuerbaren Energien besteht.

Besonders dem Windsektor wird hier große Aufmerksamkeit geschenkt. Dieser soll bis 2020 von derzeit rund 2,6 GW auf 8 GW wachsen. Ökostrom wird in Italien über „grüne Zertifikate“ unterstützt. Damit werden Stromanbieter verpflichtet, einen Mindestsatz von 3,8% auf Basis erneuerbarer Energien anzubieten. Über den Zukauf von entsprechenden Zertifikaten können sich Stromanbieter von dieser Pflicht entbinden.





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