Aufgrund der im ersten Halbjahr 2008 gestiegenen Leistungsausgaben der gesetzlichen Krankenkassen und vor dem Hintergrund des 2009 kommenden Gesundheitsfonds werden die Beitragssätze der IKK-Direkt ab 01.08.2008 auf 12,9% (allgemeiner Satz) bzw. 11,9% (ermäßigter Satz) steigen.
Ralf Hermes, Vorstandsvorsitzender der IKK-Direkt: "Die IKK-Direkt schafft dadurch Planungssicherheit, um sich besonders gut auf den Start des Gesundheitsfonds vorzubereiten. Die Beitragssatzanpassung ist damit auch den Entscheidungen der Politik zum Gesundheitsfonds geschuldet."
Die gesetzlich vorgeschriebenen Solidaritätszahlungen durch den so genannten Risikostrukturausgleich an andere, finanzschwächere Krankenkassen stellen einen großen Teil der Ausgaben der IKK-Direkt dar.
Alle Krankenkassen werden ab dem nächsten Jahr einen staatlich festgelegten, einheitlichen Beitragssatz haben, welcher sich Experten zufolge bei ca. 15,5 % bewegen wird. Kommen Krankenkassen mit den aus dem Fonds zugewiesenen Mitteln nicht aus, müssen sie von ihren Mitgliedern einen Zusatzbeitrag erheben. Wirtschaften die Krankenkassen hingegen gut, besteht die Möglichkeit einer Prämienausschüttung.
Ralf Hermes: "Wir sind für den Start des Gesundheitsfonds bestens gerüstet und planen, unseren Mitgliedern eine Prämie auszuzahlen. Eine Mitgliedschaft zahlt sich also aus - heute und auch in Zukunft!"