Lohnt sich Energiesparen auch im Sommer”

  1. 20.08.2008 11:00
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Die Stadtwerke Hannover haben einige Tipps für das Stromsparen im Sommer zusammengestellt.

Viele denken beim Thema Energiesparen zuerst an die kälteren und dunkleren Jahreszeiten. Doch auch bei sommerlichen Temperaturen kann der Verbraucher mit einfachen Mitteln das Klima und das Budget schonen.

Kühlgeräte werden im Sommer intensiver genutzt als im Winter. Jedoch versäumen viele, diese Geräte abzutauen. Denn je dicker die Eisschicht in der Gefriertruhe, desto mehr Strom wird zum Kühlen verbraucht. Bei den meisten Geräten reicht es, diese 2 Mal pro Jahr abzutauen. Doch nicht nur das Abtauen, auch die Wahl des Standortes kann bares Geld sparen. Je kühler der Standort des Gefriergerätes ist, desto weniger Energie verbraucht das Gerät zur Kühlung des Inhalts.

Entnimmt man etwas aus Kühlschrank oder Gefriertruhe ist es wichtig, diese nur so lange geöffnet zu halten, wie es notwendig ist, denn eine offene Tür lässt viel Kälte nach draußen, was das Gerät durch erhöhten Stromverbrauch wieder kompensieren muss.
Im Sommer sind Temperaturen von 7 bis 8 Grad im Kühlschrank und -18 Grad im Gefrierschrank völlig ausreichend.

Beim Neukauf eines Geräts sollte man sich unbedingt über den Energieverbrauch informieren, der auf dem EU-Label am Gerät ausgewiesen ist. Anhand von Buchstaben-Kennungen kann man erkennen, wie gut oder schlecht ein Gerät in der Kategorie Energieeffizienz eingeordnet wurde. Normalerweise steht A dabei für gut, G dagegen für schlecht. Bei Kühlgeräten haben die besten Modelle sogar ein A++.

Kühlschränke und Gefriertruhen sind besonders in den Sommermonaten unverzichtbar, jedoch könnte man, sofern der Platz vorhanden ist, dies im Freien zu tun, bei schönem Wetter auf den Wäschetrockner verzichten und die Wäsche draußen trocknen lassen.

Im Sommer kann man zum Kühlen der Wohnung beitragen, wenn man Geräte wie Computer, Kopierer oder Monitore ausschaltet wenn man sie nicht braucht, denn sie brauchen nicht nur unnötig Energie (auch in der Standby-Funktion!), sondern geben auch Wärme ab.
Wann immer es möglich ist, sollten auch die Stecker aus der Dose gezogen oder schaltbare Steckerleisten genutzt werden, denn unsichtbare Stromfresser verbergen sich oft in Netzgeräten (z. B. Halogen-Niedervoltlampen), die oft noch Strom verbrauchen, wenn das Gerät aus ist. Das gilt auch für das Handy-Ladekabel: Wer das Ladegerät bis zum nächsten Ladevorgang in der Steckdose lässt, zahlt drauf, denn es verbraucht oft auch dann noch Strom, wenn kein Handy angeschlossen ist.





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