Preise steigen weiter: +3,3% seit Juli 2007

  1. 22.08.2008 17:28
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Das Statistische Bundesamt (Destatis) teilt mit, dass der Verbraucherpreisindex für Deutschland im Juli 2008 um 3,3% gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist. Die Inflationsrate bleibt damit weiterhin auf dem höchsten Stand seit fast 15 Jahren (Dezember 1993: +4,2%). Allein im Vergleich zum Vormonat erhöhte sich der Index um 0,6%. Diese Angaben bestätigen die vorherige Schätzung für den Juli.

Der Hauptgrund für die hohe Inflationsrate liegt im Preisauftrieb der Verbrauchsgüter (+8,2%), wobei hier vor allem die Preise für Energie und Nahrungsmittel zu Buche schlagen. Sie lagen im Juli 2008 mit 15,1%, bzw. 8,0% weit über dem Vorjahresmonat und sind für gut zwei Drittel der Gesamtpreissteigerung verantwortlich.

Im Bereich der Energie betrifft die Preissteigerung besonders die Mineralölprodukte (+24,0%; davon leichtes Heizöl +59,4% und Kraftstoffe +15,2%). Aber auch die Preise für andere Haushaltsenergien stiegen überdurchschnittlich (Gas +8,1% und Strom +6,8%), wenn auch deutlich weniger als die der Mineralölprodukte. Ließe man die Energiepreise außen vor, läge die Teuerungsrate bei lediglich 1,9%.

Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI), der für europäische Zwecke berechnet wird, lag im Juli 2008 um 3,5% höher als im Juli 2007. Seit Juni stieg er um 0,7%. Die vorausgegangene Schätzung vom 29. Juli wurde damit leicht nach oben korrigiert.

Genauere Informationen zur Verbraucherpreisstatistik finden sich in der Fachserie 17, Reihe 7, die man sich im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes kostenlos herunterladen kann (www.destatis.de/publikationen, Suchwort „Verbraucherpreisindex“).





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