Aufgepasst bei der Wahl der Pensionskasse!

  1. 03.09.2008 06:36
  2. Versicherung (allgemein)
  3. Tarifeverzeichnis

Ein aktueller Test der Stiftung Warentest hat herausgefunden, dass bei gleicher Einzahlung in die private Rentenversicherung bzw. Pensionskasse sich die Rentenzusagen erheblich voneinander unterscheiden.

Auch wenn gewöhnlich der Arbeitgeber entscheidet, welche Pensionskasse Mitarbeitern angeboten wird, so können Mitarbeiter über den Betriebsrat an der Auswahl beteiligt sein. Angebote sollten dabei unter die Lupe genommen und verglichen werden: Denn für den selben Einzahlungsbetrag bekommt ein Kunde ein Mal eine Rentenzusage von 329 Euro und ein Mal von 561 Euro monatlich, was einen Unterscheid von 70% ausmacht!

Das zeigt ein aktueller Test von 31 Pensionskassen in der Zeitschrift Finanztest der Stiftung Warentest. Von den für alle Branchen offenen Betriebskassen konnte die Kölner Pensionskasse mit dem besten Angebot aufwarten, gefolgt von der Vereinigten Pensionskasse. Der Testsieger, die Selbsthilfe Pensionskasse, ist nur für Beschäftigte der katholischen Kirche und des Caritasverbandes zu haben. Die zugesagten bzw. garantierten Renten der Kassen hatte Finanztest für zwei Varianten untersucht: mit und ohne Todesfallleistung.

Im Test wurden die Renten für Frauen und Männer berechnet, die 37 Jahre alt sind, wenn sie mit der Einzahlung beginnen. Deren Arbeitgeber wird für sie 30 Jahre lang einmal jährlich einen Beitrag von 2 100 Euro steuer- und sozialabgabefrei aus ihrem Bruttogehalt an die Kassen zahlen. Die Arbeitnehmer bekommen hierfür später eine lebenslange Altersrente ab 67 Jahren ausgezahlt.

Ausführliche Testergebnisse sind in der September-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und im Internet unter www.test.de zu finden.





Weiterführende Informationen: