Bayern deutscher Spitzenreiter bei Solarenergie

  1. 17.09.2008 09:11
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Etwa 50 Prozent aller deutschen Solaranlagen stehen in Bayern, betonte Bayerns Umweltminister Otmar Bernhard während eines Besuchs beim Montageanlagen-Hersteller für Photovoltaik Reis Robotics in Obernburg (Landkreis Miltenberg). Dies lässt sich unter anderem dadurch erklären, dass Bayern die meisten Sonnentage aller Bundesländer hat. Ein Standortvorteil, der zur Spitzenposition führte. Diese soll nun weiter ausgebaut werden. Bis 2020 soll sich der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Energieverbrauch Bayerns verdoppeln, von heute 10 auf dann 20 Prozent, beim Strom sogar 25 bis 30 Prozent.

Das Ziel dass die bayerische Staatsregierung dabei verfolgt ist die Reduzierung der energiebedingten CO2-Emissionen auf deutlich unter 6 Tonnen je Einwohner pro Jahr bis 2020. Der deutsche Durchschnitt liegt derzeit bei 10 Tonnen.

Otmar Bernhard dazu: "Um die Treibhausgasemissionen weiter zu reduzieren brauchen wir effizientere Technologien, deshalb investiert Bayern im Rahmen des Bayerischen Klimaprogramms in den nächsten vier Jahren zusätzlich über 42 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung. Damit wird sich der exportorientierte Innovationsstandort Bayern national und international profilieren können."

Bei der CO2-freien Energiegewinnung durch erneuerbare Energien aus Wasser, Sonne, Wind und Erdwärme spielt neben der direkten Nutzung, z.B. durch Solarkollektoren, zunehmend auch die indirekte Nutzung eine Rolle, etwa durch Biomasseheizkraftwerke oder Wärmepumpen zur Nutzung der im Boden gespeicherten Sonnenwärme.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und das Marktanreizprogramm ermöglichen durch ihre Förderung einen beispiellosen Aufschwung der erneuerbaren Energien und der Sonnenstromerzeugung als wichtigen Zukunftsbranchen.





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