Die Abgeltungssteuer kommt 2009

  1. 24.09.2008 08:35
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Ab dem 1. Januar 2009 tritt die Abgeltungssteuer in Kraft. Vorher will fast jeder zweite Bundesbürger noch Geld neu anlegen oder seine Anlagen umschichten – viel zu tun für die Bankangestellten. Die Zahl stammt von einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag der Dresdner Bank unter 1.000 Befragten.

Die Mehrzahl der Normalsparer plant jedoch nur kurzfristige Anlagen, die von der Abgeltungssteuer gar nicht betroffen werden. 33 Prozent der Privatkunden wollen Spar- oder Tagesgeldkonten eröffnen und nur 14 Prozent Wertpapiere kaufen. Und das, obwohl der Aktienerwerb vor dem Stichtag einen Bestandsschutz bietet. Denn die Gewinne aus noch in diesem Jahr gekauften und mindestens ein Jahr lang gehaltenen Aktienanlagen bleiben dauerhaft steuerfrei. Ab kommendem Jahr unterliegen alle Einkünfte aus Kapitalanlagen dann der Abgeltungssteuer.

Kunden, die vermögend sind oder bereits Anleger sind, sind dem Bestandsschutz-Vorteil aufgeschlossener als Aktienneulinge. 33 Prozent der Aktionäre und 41 Prozent der Wohlhabenden planen noch eine Vergrößerung ihres Aktiendepots bis Silvester. Ab 2009 entfällt die Steuerfreiheit für Kursgewinne nach einem Jahr dann endgültig und es müssen pauschal 25 Prozent inklusive Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer gezahlt werden – auf Zinsen, Dividenden, Kursgewinne und alle anderen Kapitalerträge.





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