E.ON: Weltweit größter Windpark steht in Texas

  1. 30.09.2008 12:50
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E.ON Climate & Renewables, eine Tochter des Stromgiganten E.ON hat am 22. September offiziell die ersten beiden Abschnitte des Windparks im US-amerikanischen Roscoe eingeweiht. Zwei weitere Abschnitte des Windparks zur Sauberen Produktion erneuerbarer Energien werden noch folgen. Der Windpark stellt somit 335,5 Megawatt zur Verfügung. Das ist genug Strom, um 100.000 Haushalte mit sauberer Energie zu versorgen.

Mitte 2009 sollen alle vier Abschnitte zur sauberen Stromproduktion bereit sein. Dann wird Roscoe mit 627 Windturbinen und einer Gesamtkapazität von 781,5 MW der größte Windpark der Welt sein. Dieser wird in der Lage sein, rund 265.000 Haushalte mit Ökostrom zu versorgen. E.ON Climates & Renewables betreibt insgesamt 6 Windparks in den USA, 5 davon im Bundesstaat Texas.

Frank Mastiaux, Vorstandsvorsitzender von E.ON Climate & Renewables: „Wir haben in kurzer Zeit unsere weltweiten Windkraftkapazitäten auf inzwischen 1.800 MW ausgebaut. Knapp die Hälfte davon steht in den USA. Dies und speziell die Entwicklung des Roscoe Windparks unterstreicht unser Interesse an langfristigen Investitionen und hochwertigen Projekten im Bereich der Erneuerbaren Energien in Texas und in den Vereinigten Staaten. Mit Projekten wie Roscoe wollen wir dazu beitragen, dass die Erneuerbaren Energien den ökonomischen und technologischen Durchbruch schneller schaffen.“

Die Stromkapazitäten sollen global mit zunehmender Geschwindigkeit ausgebaut werden. E.ON-Chef Wulf Bernotat: „Der Ausbau der Erneuerbaren Energien kommt bei E.ON in großen Schritten voran. Allein bis 2010 werden wir 6 Milliarden Euro investieren. Unser Ziel ist, im Jahr 2015 eine Kapazität von mindestens 10.000 Megawatt zu erreichen, ohne Wasserkraft. Nordamerika ist einer der weltweit attraktivsten Märkte für Erneuerbare Energien und wird deshalb auch in Zukunft unser größter Einzelmarkt bleiben. Insgesamt werden die Projekte von E.ON Climate & Renewables in Nordamerika und in Europa entscheidend dazu beitragen, dass E.ON sein Ziel erreichen wird, die spezifischen CO2-Emissionen bis 2030 um mindestens 50% zu reduzieren.“





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