Wiesbaden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in vorläufigen Ergebnissen mitteilt, ist der Umsatz des deutschen Einzelhandels im September 2008 im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um 4,1% und real um 1,2% gestiegen. Dabei muss allerdings berücksichtigt werden, dass der September dieses Jahres einen Verkaufstag mehr hatte (insgesamt 26) als der gleiche Monat in 2007.
Der Berechnung des Ergebnisses lagen die Daten aus sieben Bundesländern zugrunde, die insgesamt circa. 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel ausmachen.
Im Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken sowie Tabakwaren wurden im September 2008 nominal 3,8% mehr und real 0,7% weniger als im September 2007 umgesetzt. Nominal 4,2% mehr und real 0,4% weniger Umsatz verzeichneten Super- und Verbrauchermärkte sowie SB-Warenhäuser. Die Umsätze im Lebensmittel-Facheinzelhandel sanken in beiden Fällen (nominal -0,1%, real -4,1%) unter die Werte des Vorjahresmonats.
Nominal 4,3% und real 2,5% mehr umgesetzt als im September 2007 wurde im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln. Weniger Umsätze als im Vorjahresmonat (nominal -2,0%, real -3,0%) meldete dagegen der sonstige Einzelhandel mit Waren verschiedener Art.
Nimmt man zum Vergleich die Umsatzzahlen aus August 2008 und berücksichtigt Saison- und Kalendereffekte, sank der Umsatz des Einzelhandels im September 2008 nominal um 2,5% und real um 2,3%.
Nominal 2,4% mehr und real 0,5% weniger wurde in den ersten neun Monaten des Jahres 2008 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum umgesetzt.