In Zeiten instabiler Finanzmärkte sorgen sich viele Anleger um ihr Geld. Was in einigen Anlageformen begründet sein kann, trifft jedoch nicht auf die Bausparverträge zu. Diese sind auch in der jetzigen Situation sicher und stellen eine gute Anlageform dar. Das in den Bausparvertrag eingezahlte Guthaben ist einschließlich Zinsen komplett abgesichert. Das liegt darin begründet, dass Bausparverträge unabhängig vom Kapitalmarkt funktionieren.
Bauspardarlehen sind die sichersten Darlehen überhaupt, es besteht eine kaum merkliche Ausfallquote. Das Eigenkapital des Bausparers (Bausparguthaben) zusammen mit einer sorgfältigen Bonitäts- und Beleihungsprüfung sorgt für einen Risikopuffer, der dem Bausparer und der Bauspargemeinschaft zu Gute kommt.
Das Bausparkassengesetz garantiert durch strenge Vorschriften bei der zwischenzeitlichen Anlage von Geldern einen weiteren Sicherheitspuffer. Andreas J. Zehnder, Vorsitzender des Vorstands der Privaten Bausparkassen: "Investitionen in risikobehaftete Anlagen wie Aktien oder so genannte strukturierte Papiere, die mit faulen Immobilienkrediten hinterlegt sind, sind für deutsche Bausparkassen tabu. Die besondere Konstruktion des Bausparsystems macht dieses System besonders sicher."
Weiterhin sind die Bauspareinlagen nebst Zinsen durch die Mitgliedschaft vieler Kreditinstitute in der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken und im Einlagensicherungsfonds für Bank-Bausparkassen in unbegrenzter Höhe gesichert.
Wer über einen sicheren Arbeitsplatz und ausreichend Eigenkapital verfügt, für den ist der Kauf einer selbstgenutzten Immobilie eine gute Möglichkeit, Finanzmarktkrisen unbeschadet zu überstehen. Die Kreditverbilligung nach der jüngsten Zinssenkung der Europäischen Zentralbank sowie der Start der neuen Wohn-Riesterförderung stellen die Weichen für die Bildung von privatem Wohneigentum.