Die demografische Entwicklung Deutschlands bringt sich ändernde Wohnstrukturen mit sich. Um Menschen auch im Alter noch die Annehmlichkeiten des eigenen Zuhauses ermöglichen zu können, sieht der Bundeshaushalt für 2009 eine neue Kategorie vor: Seniorengerechtes Wohnen. Für diesen neuen Haushaltstitel stehen Bundesmittel in Höhe von 80 Millionen Euro zur Verfügung.
Diese Mittel stehen bereit, um alters- und behinderungsgerechte Anpassungen im Wohnraum durchzuführen, wie die Installation einer Rampe oder dem Verbreitern von Türrahmen, um somit Senioren und behinderten Mitmenschen weiterhin die Möglichkeit zu geben, in den eigenen vier Wänden zu leben. Die Förderung kann für bestehenden vermieteten oder selbst genutzten Wohnraum beantragt werden.
Der Bundeshaushalt gibt mit der Kategorie „Seniorengerechtes Wohnen“ eine Antwort auf die alternde Gesellschaft. Die zur Verfügung gestellten Mittel werden in Zukunft vielen alten Menschen den Wunsch erfüllen können, so lange wie möglich in der eigenen Wohnung oder dem eigenen Haus leben zu können. Auch wenn auf der einen Seite finanzielle Mittel in Millionenhöhe aufgebracht werden müssen – auf der anderen Seite können teure Heimplätze, die die Sozialversicherungskassen belasten, eingespart oder zumindest verkürzt werden.