Der britische Finanzdienstleister Clerical Medical hat in seiner repräsentativen Studie "Vorsorge-Barometer" gefragt:
"Was glauben Sie: Welche Formen der langfristigen Altersvorsorge werden sich durchsetzen"
Die im November 2008 von der GfK Marktforschung befragten 1.095 Bundesbürger haben wie folgt geantwortet:
| 39% | selbst genutzte Immobilie |
| 30% | staatlich geförderte Altersvorsorge |
| 28% | festverzinsliche Anlagen (Sparbuch) |
| 19% | vermietete Immobilien |
| 17% | Renten- oder Kapital-Lebensversicherungen |
| 4% | Fondsgebundene Lebens-/Rentenversicherungen |
| 2% | Aktien, Aktienfonds, Derivate, Zertifikate |
22% der befragten Personen (doppelt so viele wie letztes Jahr) halten den Großteil der Anleger für unruhig und glauben, dass die meisten ihre Entscheidungen, was Altersvorsorge angeht, zunächst zurückstellen werden.
Mathias Pawlowski von Clerical Medical und Heidelberger Leben: "Die Aktienmärkte haben stark an Wert verloren und schwanken erheblich. Da ist die Verunsicherung verständlich. Dennoch wäre es falsch, in das absolute Gegenteil zu verfallen und Ertragschancen nicht mehr zu berücksichtigen. Noch schlimmer wäre allerdings, wenn gar nicht mehr vorgesorgt würde."
Haushalte, deren Nettoeinkommen über 3.000 Euro pro Monat liegt, halten das Eigenheim für eine gute Altersvorsorge. Besserverdienende glauben, dass staatlich geförderte Renten (Riester-Rente oder Rürup-Rente) sowie vermietete Immobilien sich als langfristige Anlageform zur Altersvorsorge durchsetzen werden.