Datendiebstahl: Kunden wird kein Schaden entstehen

  1. 22.12.2008 08:46
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Die Landesbank Berlin (LBB) hat sich in einer Presseerklärung zu dem am 12.12.2008 erfolgten Datendiebstahl geäußert. Darin heißt es, dass sie am Abend des 12. Dezembers 2009 darüber informiert wurde, dass eine per Kurier auf dem Weg von einem externen Datenverarbeitungsdienstleister zur LBB befindliche Datensendung entwendet wurde.

Die gegenständlichen Daten enthielten kundenbezogene Angaben wie Namen und Konto-Nummern im Zusammenhang mit Kreditkartenabrechnungen. Die LBB legt großen Wert darauf festzustellen, dass in der Datensendung keinerlei Geheimnummern enthalten waren. Gefahr für das Vermögen der Kunden liegt nicht vor. Die LBB versichert, dass, falls wider Erwarten doch ein finanzieller Schaden entsteht, sie ihre Kunden von diesem frei halten wird.

Nach Sicherstellung der Daten befinden diese sich nun in polizeilicher Obhut. Es wurde von Seiten der Landesbank Berlin umgehend Anzeige erstattet. Weiterhin wurde die Revision mit der Untersuchung des Vorkommnisses beauftrag und interne Datenschutzbeauftragte eingeschaltet. Die Ermittlungstätigkeiten der Polizei werden in vollem Umfang unterstützt.

Da die Spurensicherung der Polizei noch nicht abgeschlossen ist, liegen noch keine genauen Erkenntnisse bezüglich der gestohlenen Daten vor. Alle verantwortlichen Behörden arbeiten mit Hochdruck an der Aufklärung.

Da die Landesbank Berlin einen sehr hohen Sicherheitsstandard beim Umgang mit sensiblen Kundendaten hat, geht sie von einem hohen Maß an krimineller Energie aus. Sie wird alles in ihrer Macht stehende tun, um zum Ergreifen der Täter beizutragen. Trotz dem bereits hohen Standard werden die Sicherheitsvorkehrungen nun nochmals verstärkt, wobei auch die externen Datenverarbeiter mit einbezogen werden.





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