Bestand an öffentlichem Finanzvermögen 2007 um 4% gesunken

  1. 31.12.2008 10:24
  2. Geldanlagen
  3. Tarifeverzeichnis

Das öffentliche Finanzvermögen ist 2007 gegenüber dem Vorjahr um 4,4% bzw. 10 Milliarden Euro gesunken. Das hat das statistische Bundesamt in Wiesbaden – Destatis – mitgeteilt. Ende 2007 lag das Vermögen bei insgesamt 213 Milliarden Euro, was rechnerisch einem Finanzvermögen von 2.594 Euro pro Bürger entspricht.

Die öffentlichen Haushalte setzen sich aus Bund, Länder und Gemeinden zusammen inklusive deren Extrahaushalte. Der Vermögensbestand an Anteilsrechten wie Investmentzertifikaten, Aktien oder anderen Beteiligungen gehört nicht zum öffentlichen Finanzvermögen.

Der größte Anteil am Finanzvermögen war beim Bund und seinen Extrahaushalten zu finden: 78 Milliarden Euro, was einem Vermögensanteil von 949 Euro pro Einwohner entspricht. Danach kommen die Länder und ihre Extrahaushalte mit einem Finanzvermögen von 71,8 Milliarden Euro/873 Euro pro Kopf, gefolgt von den Gemeinden und Gemeindeverbänden einschließlich der Extrahaushalte mit einem Vermögen von 63,5 Milliarden Euro bzw. 831 Euro pro Bürger.

Das Finanzvermögen verteilte sich wie folgt:

Vergebene Kredite (Ausleihungen): 70,6 Milliarden Euro (-10,6%)
Bargeld und Einlagen (Tagesgelder): 57,1 Milliarden Euro (- 7,4%)
Wertpapiere ohne Anteilsrechte: 8,7 Milliarden Euro (+ 1,0%)

Sonstige Forderungen beliefen sich auf 76,9 Milliarden Euro und zogen um 4,2% an. Darunter fallen Gebühren, privatrechtliche und steuerrechtliche Forderungen.

Unter www.destatis.de gibt es weitere Infos sowie eine methodische Kurzbeschreibung mit Tabelle.





15.05.Facebook Börsengang: Weniger Interesse als erwartet
10.05.Finanztest: Die besten Zinsangebote für Tagesgeld und Festgeld im Mai
25.04.Der Goldoptimismus nimmt bei Großspekulanten zu
19.04.Finanztest: Attraktive Tages- und Festgeldzinsen bei nur wenigen Banken
12.03.Stiftung Warentest erhält Fördermittel in Höhe von 1,5 Mio. Euro