Anstieg der Bruttomonatsverdienste im 3. Quartal 2008 um 3,0%

  1. 03.01.2009 14:08
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Im dritten Quartal 2008 hat ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer im Bereich des produzierenden Gewerbes und der Dienstleistungen durchschnittlich 3.105 Euro brutto pro Monat verdient, 3% mehr als im Vorjahresquartal. Zu diesen Ergebnissen kamen Auswertungen des statistischen Bundesamtes "Destatis" in Wiesbaden. Dabei verdienten Arbeitnehmer in den alten Bundesländern im Schnitt 3.224 Euro brutto, was eine Steigerung von 2,9% ausmacht und Berufstätige in den neuen Bundesländern 2.355 Euro, was einem Anstieg von 3,4% gleich kommt. Im gleichen Zeitraum stieg der Verbraucherpreisindex um 3,1% und damit um 0,1 Prozentpunkte stärker als die gesamtdeutschen Verdienste.

Arbeitnehmer im Bergbau und in der Gewinnung von Steinen und Erden hatten mit 5,3% den höchsten gesamtdeutschen Verdienstanstieg zu verzeichnen. An zweiter Stelle stehen die Berufstätigen aus den Bereichen Energie- und Wasserversorgung, die 4,7% mehr Geld auf dem Konto hatten. An dritter Stelle stehen die Beschäftigten im Kredit- und Versicherungsgewerbe sowie die im Baugewerbe tätigen Arbeitnehmer mit jeweils 3,8%. Zum zweiten Mal in Folge hatte das Gastgewerbe mit 1,9% den geringsten Verdienstanstieg zu verzeichnen.

Die zurzeit andauernde Finanzkrise stellt besonders den Fahrzeugbau und das Kreditgewerbe in den Fokus öffentlicher Diskussion. Umso bemerkenswerter sind die Auswertungen: Im dritten Quartal verzeichnete das Kreditgewerbe einen überdurchschnittlich hohen Bruttomonatsverdienst von 3.978 Euro sowie einen über dem Durchschnitt liegenden Verdienstanstieg von 3,5% dem Vorjahr gegenüber. Im Fahrzeugbau lagen die Verdienste mit 3.801 Euro brutto ebenfalls weit über dem Durchschnitt, mit einem Verdienstanstieg von 2,7%.

Für die genannten Werte sind spätere Korrekturen möglich, da für das Bundesland Sachsen-Anhalt zum Zeitpunkt der Berechnung nur vorläufige Daten zur Verfügung standen.

Eine Tabelle mit dem Durchschnittliche Bruttoverdienste nach Wirtschaftszweigen im 3. Quartal 2008 finden Sie unter http://www.destatis.de/





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