Deutschland weiterhin wettbewerbsfähig

  1. 05.01.2009 11:17
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Die Investment-Experten von Fidelity International nennen die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen als wichtigen Faktor für den Konjunkturverlauf 2009. Denn auch wenn die Zahl der Erwerbslosen steigen wird, ist kein einschneidender Abbau von Beschäftigung zu erwarten. Auf Grund niedriger Lohnstückkosten ist Deutschland nach wie vor extrem wettbewerbsfähig. Ein massiver Anstieg von Löhnen und Gehältern ist eher unwahrscheinlich. Im Zusammenspiel mit der nachlassenden Inflation ist keine Lohn-Preis-Spirale zu erwarten.

Zum anderen eröffnet der Rückgang der Teuerungsraten der Europäischen Zentralbank (EZB) Freiräume zur Lockerung der Geldpolitik. Die dadurch entstehende Liquidität auf dem Markt belebt die Kreditvergabe und stimuliert die Wirtschaft. Die EZB senkte seit Anfang Oktober 2008 den Leitzins auf 2,5%. Unter Umständen wird im Januar ein weiterer Zinsschritt erfolgen, denn auch im Hinblick auf eine Annäherung an das historisch niedrige Zinsniveau in Amerika, Japan und England kann die EZB niedrigere Leitzinsen in Betracht ziehen.

Die meisten Europäer verfügen über Rücklagen, die über finanziell magere Zeiten hinweg helfen können. Die Sparraten europäischer Sparer waren bisher meist wesentlich höher als die der Sparer im angelsächsischen Raum. Solche Ersparnisse machen es sogar möglich, dass der Konsum steigt sobald sich die Stimmung am Finanzmarkt bessert.





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