ver.di fordert geförderte Altersteilzeit

  1. 16.01.2009 07:34
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Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert von ausbildenden Unternehmen, die jungen Menschen nach Beendigung ihrer Berufsausbildung gezielt in eine feste Anstellung zu übernehmen. So soll sicher gestellt sein, dass die jungen Menschen weiterhin eine Arbeitsstelle haben und Lohn beziehen und somit eine akut drohende Arbeitslosigkeit vermieden werden kann. Ver.di-Vorsitzender Frank Bsirske: "Wir brauchen eine Beschäftigungsbrücke zwischen Jung und Alt".

ver.di begrüßt die geförderte Altersteilzeit und verbindet die Hoffnung damit, langfristig junge Menschen zu Lohn und Brot zu verhelfen. Arbeitslosigkeit kann so abgebaut und verhindert werden. Im Hinblick auf die demographische Entwicklung Deutschlands sowie den in Teilen der Wirtschaft akuten Fachkräftemangel schlägt ver.di vor, dass ein wegen Altersteilzeit ausscheidende Mitarbeiter von der Bundesagentur für Arbeit gefördert werden soll, wenn ein Ausbildender auf diesen Arbeitsplatz übernommen wird. Eine Befristung der Maßnahme auf die Jahre 2009 und 2010 ist vorgesehen, danach sollen die Unternehmen wieder selbst ihren Beitrag leisten.

ver.di fordert die Regierung auf, eine auf die Erfordernisse der Auszubildenden zugeschnittene geförderte Altersteilzeit in den Maßnahmenkatalog zur Beschäftigungssicherung aufzunehmen. Am 12.01. will die Große Koalition über Maßnahmenpakete zur Konjunktur- und Beschäftigungssicherung entscheiden.





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