Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums zu Folge ist der Umsatz im Produzierenden Gewerbe im November um 3,1% zurückgegangen. Bereits im November war dieser um 1,8% gesunken. Die Produktion im Baugewerbe stand auf dem gleichen Niveau wie im Vormonat (+/- 0,0%) und die Erzeugung auf dem industriellen Sektor ist um 3,5% gesunken.
Alle drei der genannten Hauptgruppen im Produzierenden Gewerbe hatten Produktionseinbußen zu verbuchen. Besonders die Vorleistungsgüterproduzenten stellten 6% weniger her als im Vormonat. Hersteller von Investitions-, bzw. Konsumgüter verringerten ihre Produktion um 2,2% bzw. 1,1%.
Vergleicht man die Daten von Oktober/November mit denen aus August/September, so sank die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe um 4,9%. Auch das Bauhauptgewerbe mit -2,4% und die Industrieproduktion mit -5,6% hatten einen spürbaren Produktionsrückgang zu beklagen. Die Erzeugung bei den Vorleistungs-, bzw. Investitionsgüterherstellern sank massiv um 7,6% bzw. 5,3%. Bei den Konsumgüterproduzenten hielt sich der Herstellungsrückgang mit 1,8% in Grenzen.
Gegenüber dem Vorjahr stellte das Produzierende Gewerbe im Oktober/November 5% weniger her, die Industrieproduktion verlor 5,4% und das Bauhauptgewerbe 2% im Vergleich zu 2007.
Das Produzierende Gewerbe hat die Herstellung nun weiter eingeschränkt. Als Grund wird die rückläufige Nachfrage in In- und Ausland angeführt. Dies betrifft besonders die Industrieproduktion. Eine Belebung der Produktion wird auf Grund der anhaltend schlechten Auftragslage in absehbarer Zeit nicht stattfinden.