Wirtschaftswachstum 2008 nur moderat

  1. 15.01.2009 06:00
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Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden (Destatis) teilt mit, dass die deutsche Wirtschaft ist vorigen Jahr wesentlich weniger gewachsen als in den Jahren 2007 und 2006. Nach ersten Berechnungen lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,3% höher als im Vorjahr. Im Jahr 2007 lag der Anstieg des BIP noch bei 2,5%, im Jahr davor bei 3,0%.

Die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukt, jeweils gegenüber dem Vorjahr, verlief in den vergangenen Jahren wie folgt:

1998+2,0%
1999+2,0%
2000+3,2%
2001+1,2%
2002+/- 0,0%
2003-0,2%
2004+1,2%
2005+0,8%
2006+3,0%
2007+2,5%
2008+1,3%


Impulse für das Wirtschaftswachstum kamen 2008 ausschließlich aus dem Inland, wobei die Bruttoinvestitionen den größten Beitrag leisteten. Der Außenbeitrag (Differenz zwischen Import und Export von Waren und Dienstleistungen) sank um 0,3% und hemmte die Wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands. Als Ursache hierfür nimmt man den vergleichsweise geringen Export-Anstieg von 3,9% an bei gleichzeitigem Importgeschehen von + 5,2%.

Investitionen in Bauleistungen lagen 2009 bei 2,7%, Ausrüstungsinvestitionen stiegen um 5,3%. Der Staatskonsum nahm um 2,2% zu, während die privaten Konsumausgaben stagnierten.

2008 standen 40,4 Millionen Menschen in Lohn und Brot, die Arbeitslosenzahl sank gegenüber dem Jahr 2007 um 582.000 Personen.

Im Jahr 2008 wies der Staatssektor nach vorläufigen Berechnungen ein Finanzierungsdefizit von 1,6 Milliarden Euro auf, was gemessen am Bruttoinlandsprodukt eine Defizitquote von 0,1% ausmacht.





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