2008 - Ein schwarzes Jahr für Aktien, ein gutes Jahr für Anleihen

  1. 19.01.2009 07:04
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Der Bundesverband Deutscher Banken teilt mit, dass sich im vergangenen Jahr auf Grund sinkender Zinsen und der Unsicherheit an den Finanzmärkten überdurchschnittliche Renditen mit Anleihen erzielen ließen. Besonders öffentliche Anleihen verzeichneten steigende Kurse. 2008 konnten Kursgewinne und Zinsen von Bundesobligationen und anderen Anleihen mit über 10% beziffert werden.

Wer sein Geld in Edelmetalle investiert hat, konnte sich über den 8%igen Wertzuwachs von Gold freuen. Termineinlagen und Sparbriefe erzielten einen Zuwachs 4%.

Anleger, die ihr Geld in Aktien angelegt haben, hatten 2008 ein schwarzes Jahr, waren sie in den letzten Jahren verwöhnt vom Erfolg der Wertpapieranlage, stürzten die Aktienkurse rapide in zuvor kaum gekannter Stärke. Der Deutsche Aktienindex DAX verlor rund 2/5 seines Wertes. Lediglich 1987 und 2002 gab es im Deutschland der Nachkriegszeit ähnlich starke Verluste zu verzeichnen.

Aktienanleger brauchen Nerven wie Stahl und einen langen Atem. Langfristige Investitionen in Aktien können sich durchaus rechnen. Wer Ende 1987 deutsche Standardaktien kaufte, konnte sei Vermögen bis Anfang 2009 verfünffachen.

Was war die beste Geldanlage 2008

Aus 10.000 Euro, angelegt zu Jahresbeginn 2008, wurden bis Anfang 2009

Bundesobligationen (5 Jahre Laufzeit)11.090 Euro
Gold10.870 Euro
Termineinlagen bei Banken (bis 1 Jahr Laufzeit)*10.410 Euro
Sparbriefe (4 Jahre Laufzeit)*10.400 Euro
Finanzierungsschätze (1 Jahr Laufzeit)10.380 Euro
Deutsche Aktien6.250 Euro

Quelle: bankenverband
* Durchschnittswerte; Zinssätze variieren von Bank zu Bank






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