Einer bundesweiten repräsentativen Studie der Postbank zu Folge sprechen 60% aller jungen Berufstätigen selten oder gar nie über ihre Altersvorsorge, weder im Familien- noch im Freundeskreis. Ein Drittel der Befragten gab an, gelegentlich das Thema Altersvorsorge anzuschneiden und im Kreis von Freunden und Familie private Rentenversicherungen, betriebliche Altersvorsorge oder andere Formen der Altersrente zur Sprache zu bringen. 5% der Befragten gaben an, das Thema regelmäßig zur Sprache zu bringen und darüber zu diskutieren, 2% machten keine Angaben dazu.
Eine Vergleichsuntersuchung aus dem Vorjahr zeigt, dass die Distanz zum Thema Altersvorsorge noch einmal gewachsen ist. Damals gaben 57% an, selten oder nie darüber zu sprechen, 33% taten dies gelegentlich und 8% redeten häufig über das Thema.
Dabei ist signifikant, dass die Berufstätigen, die ihre Altersvorsorge als nicht ausreichend erachten, wesentlich weniger über das Thema reden wollten als solche, die ihre Vorsorge fürs Alter in trockenen Tüchern haben. Mit Abstand das stärkste Tabu scheint das Thema Altersvorsorge bei den jungen Berufstätigen zwischen 16 und 29 Jahren zu sein. Fast 75% geben an, selten oder nie darüber im Familien- oder Freundeskreis zu reden, und das obwohl 65% durchaus bereit sind, ihre private Altersvorsorge künftig zu verstärken.
Dabei ist es wichtig, um nicht zu sagen essenziell, mit Hilfe von privaten Rentenversicherungen, Immobilien oder Rentensparplänen für das Alter vorzusorgen. Banken und Versicherungen können hierzu gut Hilfestellung geben, und auch unabhängige Institute wie die Stiftung Warentest können wertvolle Hilfen bei der Auswahl der privaten Vorsorge für das Alter sein.
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