Die Abwrackprämie kommt bei Deutschlands Autokäufern gut an. Es wird erwartet, dass in den nächsten Tagen etwas 300.000 Personen ihren Antrag an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) schicken werden.
Im BAFA befürchtete man eine massive Papierflut, denn jeder Antrag umfasst bis zu 12 Seiten. So würden innerhalb kürzester Zeit 3 Millionen Blatt Papier im Amt stapeln. Die Deutsche Post hat dafür eine digitale Lösung gefunden. Alle eingehenden Anträge werden mit Hochleistungsscannern digitalisiert und so per Datenübertragung an das BAFA weiter geleitet. Die Original-Anträge werden bei der Deutschen Post zwischengelagert und nach Freigabe durch das BAFA vernichtet.
Ingo Bohlken, Chief Marketing Officer Brief bei der Deutschen Post: "Wir sind in der Lage, in kürzester Zeit auch sehr große Postmengen in elektronische Dokumente umzuwandeln. Damit können wir unsere Kunden kurzfristig bei hohen Sendungsmengen entlasten und gleichzeitig geht die Bearbeitung für sie viel schneller, weil die Daten direkt elektronisch vorliegen."
Das digitalisierte Verfahren spart viel Zeit, denn die Daten gehen noch am gleichen Tag weiter zur BAFA. Dort kann schneller reagiert werden und der Neuwagenkäufer kann sich schon bald über die Gewährung der Abwrackprämie freuen.