Studie: Private Altersvorsorge auch in Krisenzeiten wichtig

  1. 12.02.2009 12:11
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Einer bundesweit repräsentativen Umfrage im Auftrag von Clerical Medical zu Folge leidet die Altersvorsorge nicht unter der Finanz- und Wirtschaftskrise, die zurzeit weltweit anhält. 51% der Befragten gaben an, dass unabhängig von der jeweils aktuellen finanziellen Situation die Altersvorsorge konstant fortgeführt werden sollte. 30% sagten, dass sogar mehr gespart wird, um die Zahlungen für die Altersvorsorge nicht einstellen zu müssen. Optimistisch blicken 11% in die Zukunft: Sie gehen davon aus, dass die Krise wirtschaftlich besser gemeistert werden wird als dies momentan den Anschein hat.

Vor allem die Beamten (71%) und Personen zwischen 50 und 59 Jahren (59%) sprachen sich für einen kontinuierlichen Verlauf der Vorsorgezahlungen aus. Vor allem die 30-49-Jährigen (37 %) der Befragten vertreten die Meinung, momentan werde mehr gespart.

Bei dieser Studie fiel auf, dass es kaum Unterschiede zwischen Männern und Frauen, alten und neuen Bundesländern oder im Bereich Bildung und Einkommen gab. Die Bevölkerung scheint sich in Sachen Altersvorsorge weitgehend einig zu sein.

Matthias Pawlowski von Clerical Medical: "Das Ergebnis spricht für Realismus und Weitblick in der Bevölkerung." Besonders Anbieter langfristiger Vorsorgeprodukte seien nun gefordert, denn im Hinblick auf steigende Lebenserwartung, eine unsichere Wirtschaftsentwicklung und sinkende Renditeerwartungen steige der Bedarf an zukunftsorientierten Vorsorgeprodukten, denen Schwankungen auf dem Kapitalmarkt nichts anhaben können.





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