Vodafone: 5 Jahre UMTS

  1. 18.02.2009 08:55
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Als im Jahr 2000 Funkfrequenzen von der Deutschen Bundesregierung für rund 50 Milliarden Euro versteigert wurden, wurde der Weg geebnet für die blitzschnelle mobile Datenübertragung: Am 12.02.2004 startete Vodafone als erster Mobilfunkvertreiber mit der Vermarktung von UMTS in ein neues Mobilzeitalter. Bis heute ist der Kundenkreis der UMTS-Nutzer auf 8 Millionen angewachsen.

Als erstes UMTS-fähiges Produkt kam eine Mobile Connect Card auf den Markt, mit der man mobil per Notebook ins Internet gehen konnte. Bevor das UMTS-Netz damals in Betrieb genommen wurde, fanden umfangreiche Tests durch tausende von Firmenkunden statt. Zu der Zeit war das UMTS-Netz bereits in 200 Städten verfügbar. Vodafone-Kunden konnten ab dieser Zeit per Laptop mit bis zu 384 Kilobits pro Sekunde (6-faches ISDN-Tempo) mobil sein. Im Mai 2004 kamen dann die ersten UMTS-fähigen Mobiltelefone auf den Markt.

Mit UMTS ist die Online-Interaktion blitzschnell: Das Laden von Multimedia-Seiten und das Streaming von Videos sowie der mobile Zugriff auf Firmennetzwerke können mit Hilfe der UMTS-Technologie rasant erfolgen. Heute ist der mobile Internetzugang per UMTS fast schon normaler Bestandteil vieler Handys, Multimedia auf dem Mobiltelefon und mobiles, ortsunabhängiges Arbeiten ist überall möglich. Der Datenumsatz von Vodafone ist (ohne SMS oder MMS-Versand) auf eine Milliarde Euro jährlich angestiegen.

Vodafone deckt mit seinen momentan 20.000 GSM Basisstationen etwa 99% des Bundesgebiets ab. Über 13.000 UMTS-Basisstationen bedienen mehr als 80% der Bevölkerung mit blitzschnellem mobilem Breitbandzugang (bis zu 3,6 Mbit pro Sekunde) mit Geschwindigkeiten bis zu 1,45 Mbit pro Sekunde im Uplink. Über 350 Hotspots können deutschlandweit bereits Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit/s erreichen, wobei das erklärte Ziel 14,4 Mbit/s ist. UMTS schließt in ländlichen Gegenden die "weißen Flecken", in denen kein DSL zur Verfügung steht.

Da die Weiterentwicklung neuer Technologien nie still steht, ist auch schon eine Nachfolgegeneration in Planung: Long Term Evolution – oder LTE – steht schon in den Startlöchern und soll in Zukunft die verfügbaren Frequenzen flexibler und ökonomischer nutzen und die mobilen Datenraten noch einmal deutlich erhöhen.






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