Breitband-Internet-Anschlüsse für alle

  1. 26.02.2009 12:49
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Bisherige Lücken bei der Versorgung mit einer schnellen Internetverbindung, besonders in ländlichen Gebieten, will die Bundesregierung durch einen raschen Ausbau des Breitbandnetzes in Deutschland schließen.

Die Breitbandnetze verfügen über eine hohe Leistung und dienen damit dem besonders schnellen Austausch von Informationen und Wissen. Die Bundesregierung hat die Rolle des Internets als Grundvoraussetzung für ein wirtschaftliches Wachstum erkannt. Deshalb beschloss das Kabinett im Rahmen des Konjunkturpaketes II eine Breitbandstrategie.

Die virtuelle Infrastruktur ist inzwischen genauso bedeutend wie Straßen, Schienen oder Energienetze. Breitbandnetze haben daher eine hohe Wichtigkeit für die Gesellschaft und die Wirtschaft.

Besonders in den ländlichen Regionen hapert es noch stark an einem vernünftigen Internetzugang. Kaum ein Haushalt kann dort auf einen Internetzugang im Breitband-Format zugreifen, obwohl die Fortschrittte deutlich sichtbar sind und ständig weiterentwickelt werden.

Als Endtermin nannte die Bundesregierung 2010, um die Versorgungsengpässe durch Breitband-Internet-Anschlüsse zu beseitigen. Flächendeckend sollen hier hochleistungsfähige Verbindungen zum Einsatz kommen.

Im Jahre 2014 sollen zwei Drittel der Haushalte Internet-Verbindungen haben, die eine Übertragungsrate jenseits der 50 Megabit pro Sekunde ermöglichen.

Im Rahmen der neuen Breitbandstrategie werden Investitionen in diese Technologie verbessert und erleichtert. Alle Beteiligten sollen im Rahmen der Breitbandstrategie den Netzausbau in Eigenverantwortung voranbringen, so in etwa äußerte sich der Wirtschaftsminister, Karl-Theodor zu Guttenberg.

Einen Atlas über die bestehenden Infrastrukturen, die für den Ausbau der Breitbandversorgung flächendeckend genutzt werden sollen, erarbeitet zurzeit die Bundesnetzagentur, der bereits im Herbst 2009 in einer ersten Version veröffentlicht werden soll.

Parallel dazu werden die Voraussetzungen für eine schnelle Anwendung so genannter Digitaler Dividenden. Der Rundfunk wurde von analoger auf digitale Technik umgestellt. Dadurch wurden Frequenzen frei, die jetzt zur Verfügung stehen und beispielsweise für drahtlose Breitband-Internet-Verbindungen eingesetzt werden können.




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