Das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden teilt mit, dass es im Jahr 2008 so wenige Verkehrstote gab wie schon seit 58 Jahren nicht mehr. Nach vorläufigen Ergebnissen kamen im letzten Jahr 4.467 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben, bei denen Autos, Motorräder, Mopeds, Fahrräder und Fußgänger verwickelt waren.
Die positive Entwicklung der letzten Jahre hat sich somit fortgesetzt. Gegenüber dem Vorjahr wurden 9,7%, also 482 Personen weniger durch einen Verkehrsunfall getötet. Auch die Zahl der Verletzten im Straßenverkehr ging zurück. Die Zahl der bei Verkehrsunfällen verletzen Personen sank um 5,5% auf 407.900.
Hamburg, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und Sachsen hatten im letzten Jahr einen Zuwachs an Verkehrstoten zu beklagen, in den übrigen Bundesländern gab es weniger Verkehrsunfälle mit Todesfolge. Prozentual gab es in Bremen mit -37% den stärksten Rückgang, gefolgt vom Saarland mit -30% und Bayern mit -21%.
Die Polizei musste im letzten Jahr über 2 Millionen Mal ausrücken, um Unfälle aufzunehmen. Im Jahr 2008 wurden etwa 2,28 Millionen Verkehrsunfälle durch die Polizei aufgenommen. Das waren 2,3% weniger als 2007. Unter die polizeilich aufgenommenen Unfälle fielen 319.800 (-4,8%) Crashs mit Personenschäden und 1,96 Millionen Unfälle (-1,9%), bei denen nur Sachschaden zu beklagen war.