Der Bundesverband deutscher Banken weist darauf hin, dass beschädigte Banknoten nicht zwangsläufig wertlos sind. Wenn also ein Geldschein aus Versehen verfärbt, zerrissen, angebrannt oder verklebt ist, wird dieser in der Regel kostenlos ersetzt. Voraussetzung für den Ersatz ist jedoch, dass noch mindestens 50% des Scheins eingereicht werden. Sind nur noch weniger als 50% vorhanden, so muss der Eigentümer nachweisen, was mit dem Rest passiert ist. Auch die kleinsten Schnipsel des beschädigten Geldscheines sollten aufgesammelt und mit eingereicht werden. Die Deutsche Bundesbank hat allein im Jahr 2007 Banknoten im Wert von 16,6 Millionen Euro erstattet. Ist ein Geldschein nur wenig beschädigt, wie etwa nach einem unfreiwilligen Gang durch die Waschmaschine, kann auch die Hausbank helfen. Dort wird die Banknote einfach durch eine unbeschädigte ausgetauscht.