Geld ist häufig Streitthema bei jungen Paaren, so eine Umfrage der GfK unter 1.214 Personen über 14 Jahren in fester Partnerschaft, die in der Apotheken-Umschau veröffentlicht wurde. So sorgt das Thema Finanzen bei fast 2/3 der Befragten zwischen 20 und 29 Jahren für Streit und Unstimmigkeiten.
Dabei lässt sich die Tendenz feststellen, dass jüngere Paare öfter über Geld streiten als Paare, die schon länger zusammen leben. Zwei Drittel aller Befragten, die verheiratet sind bzw. in einer festen Partnerschaft leben geben an, sich so gut wie nie über finanzielle Angelegenheiten zu streiten.
In der Altersgruppe der 20- bis 29-jährigen Paare waren Unstimmigkeiten finanzieller Natur bei 65,6% vorhanden. Meist ging es darum, wie viel Geld wofür ausgegeben werden soll. Bei fast 28% der Paare dieser Altersgruppe gibt es ab und an Streit, weil der Partner mehr Geld ausgibt als er eigentlich zur Verfügung hat. Fast ein Viertel der Befragten zwischen 20 und 29 Jahren gab an, dass ihr Partner ihnen oft Vorhaltungen mache, wie sie mit ihrem Geld umgingen.
Etwa 90% der Befragten gaben an, recht genau über die Einkommensverhältnisse des Partners informiert zu sein. Fast genau so viele sagten, dass größere Ausgaben oder Geldanlagen grundsätzlich besprochen würden. Die meisten Befragten hatten ähnliche Vorstellungen darüber, was mit dem gemeinsam verdienten Geld geschehen soll und wie sie ihr Geld ausgeben oder anlegen. Über 60% der Umfrageteilnehmer gab an, dass in der Partnerschaft sich jeder das Geld nehmen könne, was er brauche. Nur sehr wenige verfügen nicht gemeinsam über ihr Vermögen, wobei einer der Partner dann über ein Taschengeld verfügt.