Bankkaufmann: Angestellte im Bankengewerbe bekommen 2,5% mehr Lohn

  1. 24.04.2009 09:10
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In der 5. Verhandlungsrunde zwischen ver.di und Vertretern des Bankgewerbes konnten sich die Parteien endlich auf ein neues Tarifergebnis einigen. Nach mehreren Sondierungsgesprächen waren Vertreter der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft und Arbeitgeber der öffentlichen und privaten Banken in Frankfurt zu einer letzten Runde zusammengetroffen.

Die rund 250.000 Beschäftigten im Bankengewerbe (z.b. der Bankkaufmann) erhalten laut Tarifergebnis 2,5% mehr Lohn. Die Tariferhöhung gilt ab dem 01. November 2008 rückwirkend und umfasst eine einmalige Zahlung von 200 Euro per Februar 2010. Die Laufzeit des Tarifvertrages beträgt 22 Monate und endet am 30.04.2010. Verhandlungen zur Verbesserung des Rationalisierungsschutzabkommens sollen im Mai aufgenommen werden, bis zum September soll hier eine Lösung gefunden sein.

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Wirtschafts- und Finanzkrise bewertete ver.di-Verhandlungsführer Uwe Foullong den Tarifabschluss als vertretbar: "Damit wird der tariflose Zustand für die Beschäftigten beendet."

Sämtliche Gegenforderungen der Arbeitgeber, wie die Verschärfung der Variabilisierung der Gehälter und eine dauerhafte Regelung der Samstagsarbeit konnten abgewehrt werden, was Foullong als besonders positiv hervorhob: "Damit sind unsere Streikziele, für die Tausende von Bankbeschäftigten gekämpft haben, erreicht worden."





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