Seit der Einführung der dynamischen Rente im Jahr 1957 gab es bisher keine Rentenkürzungen. Kann man der Aussage des arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Sprechers der CDU/CSU Fraktion im Deutschen Bundestag, Dr. Ralf Brauksiepe MdB, Glauben schenken, wird das auch in Zukunft so bleiben. Dies teilte er zusammen mit dem zuständigen Berichterstatter Peter Weiß MdB im Rahmen des rentenpolitischen Beschlusses des Bundeskabinetts mit.
"Im kommenden Jahr wird es keine Rentenkürzung geben. Dieses Versprechen ist Gegenstand der heute vom Bundeskabinett beschlossenen Rentengarantie. Wir begrüßen ausdrücklich diese Entscheidung", heißt es aus dem Bundestag. Die CDU/CSU Fraktion werde sich dafür einsetzen, dass die Rentengarantie noch vor der Sommerpause parlamentarisch verabschiedet wird. Auch in Zukunft werde die Union an der Lohn- und Beitragsbezogenheit der gesetzlichen Rente festhalten. Im Rahmen der Rentengarantie seien dauerhaft nominale Rentenkürzungen ausgeschlossen, selbst wenn die Löhne und Gehälter der Beitragszahler sinken. Allerdings räumte die Union ein, dass versäumte Rentenkürzungen mit späteren Erhöhungen verrechnet würden, wodurch die Rente der Lohnentwicklung folge.
Zum 1. Juli 2009 sollen die Renten in den alten Bundesländern um 2,41 Prozent und in den neuen Bundesländern um 3,38 Prozent angehoben werden, so stark, wie seit 1994 im Westen um seit 1997 im Osten nicht mehr. Nach eigenen Angaben steht die Union für ein gesundes Rentenfinanzierungssystem mit einem stabilen Rentenbeitrag.