Im Jahr 2007 waren bundesweit rund 393.000 Pflegerinnen und Pfleger für die Versorgung von mehr als 17,2 Millionen Patienten in Krankhäusern verantwortlich, die vollstationär betreut wurden. Das teilte das Statistische Bundesamt am 12. Mai mit, dem Tag der Krankenpflege, in Erinnerung an den Geburtstag der Krankenschwester Florence Nightingale, die den Begriff der modernen Krankenpflege im 19. und 20. Jahrhundert prägte.
Laut der aktuellen Studie des Bundesamtes sind vor allem Frauen im Beruf des Pflegedienstes tätig, der Frauenanteil lag 2007 bei 86,4 Prozent, bei den Kinderkrankenpflegern und -pflegerinnen waren es sogar 98,4 Prozent. Die insgesamt 393.000 Pflegekräfte gliedern sich in 318.000 klassische Krankenpfleger, weitere 38.000 Kinderkrankenpfleger sowie rund 18.000 Krankenpflegehelfer. Der Anteil des Pflegedienstpersonals am nichtärztlichen Krankenhauspersonal liegt bei 46 Prozent.
Krankenpfleger und -pflegerinnen sind besonders oft teilzeit- oder geringfügig beschäftigt, heißt es in der aktuellen Studie. Der Anteil beträgt rund 46,7 Prozent. Rechnet man die 393.000 Pflegekräfte auf die volle tarifliche Arbeitszeit um, entspricht das etwa 298.000 Vollkräften. Eine solche Vollkaft ist in der Regel für durchschnittlich 58 Patienten zuständig. Spitzenreiter ist Mecklenburg-Vorpommern mit 63 Patienten pro Pflegekraft, Bremen und Hamburg erreichen jeweils nur 52 Patienten pro Krankenpfleger.