Um ein lückenloses Lächeln zu gewährleisten, entscheiden sich viele zu Zahn-Implantaten. Doch auch wenn es in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung in der Implantologie gegeben hat, ist nicht jeder Zahnarzt auch wirklich in der Lage, diese Eingriffe korrekt auszuführen.
Es ist absolut notwendig, sich als Patient vor einem solchen Eingriff ausführlich zu informieren. Ein schlecht ausgebildeter Zahnarzt oder solche ohne Erfahrung auf dem Gebiet könnten mehr Schaden anrichten als sie gutmachen. Es ist wichtig, seriöse und gut ausgebildete Ärzte von Geldschneidern zu unterscheiden.
Experten der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) betonen, dass es wichtig ist, sich über die Qualifikation des Zahnarztes zu informieren, bevor man einen solchen Eingriff durchführen lässt. In ihrem neuen wissenschaftsbasierten Patientenportal können sich Patientinnen und Patienten nun über Zahn-Implantate informieren und nach Experten in ihrer Umgebung suchen.
Schmerzen bei Zahnimplantat durch mangelnde Erfahrung
Zahnärzte, die keine Qualifikation und keine Erfahrung auf dem Gebiet der Implantologie haben, können auch angeblich "idiotensichere" Implantat-Systeme falsch einsetzen und somit nicht selten schmerzhafte Folgen hervorrufen. Daran ändert auch eine hochgerüstete technische Ausstattung der Praxis nichts, denn Erfahrung und Training kann durch nichts ersetzt werden.
Die Deutsche Gesellschaft für Implantologie ist mit über 6500 Mitgliedern die größte wissenschaftliche Fachgesellschaft Europas auf ihrem Gebiet. Schon vor über zehn Jahren wurde durch sie ein umfangreiches Ausbildungsangebot entwickelt. Über 3000 Zahnärzte haben das Curriculum Implantologie durchlaufen und mehrere hundert besuchen jährlich die Fortgeschrittenen-Kurse im Continuum, wo weiterentwickelte Techniken vermittelt werden. Fast 200 Zahnmediziner haben den DGI-Studiengang zum Master of Science in Oral Implantology aufgenommen, viele davon bereits erfolgreich abgeschlossen. Prof. Dr. Günter Dhom, Präsident der DG: "Dadurch sorgen wir dafür, dass Zahnärzte, die implantieren wollen, eine berufsbegleitende qualifizierte Ausbildung absolvieren können."
Angebote auf dem Gebiet der zahnmedizinischen Fortbildung liegen qualitativ weit auseinander. Patienten sind durch die Fülle an Titeln und Bezeichnungen verwirrt, und nicht jede Urkunde im Wartezimmer eines Zahnarztes ist auch tatsächlich etwas wert. Als Beispiel: Ein Fortbildungsanbieter verleiht nach einem Wochenendseminar den Titel "Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie", ohne dass überhaupt ein Nachweis erbracht wurde, dass der Zahnarzt jemals ein Implantat gesetzt hat.
Daher der Rat: Frühzeitig unabhängig informieren: Auf dem neuen Patientenportal listet die DGI nicht nur ihre Mitglieder auf, sondern informiert auch darüber, welche Qualifikation diese haben und welche Anforderungen dazu erfüllt sein müssen:
http://www.dgi-ev.de/scripts/dgimembersearch.aspxmodus=implantologen