Einer der Gründe ist sicherlich auch die Wirtschaftskrise. Die Lebenshaltungskosten steigen, sodass weniger zum Sparen übrig bleibt. Außerdem sitzt vielen die Angst im Nacken, dass das angelegte Geld gefährdet sein könnte. In Zahlen bedeutet das, dass nur noch 4,4 Billionen Euro Geldvermögen vorhanden sind, 140 Milliarden Euro weniger als im Vorjahr. Die mangelnde Bereitschaft zum Sparen macht sich vor allem auf dem Aktiemarkt bemerkbar. Während die Deutschen Ende 2007 noch über 375 Milliarden Euro Aktienvermögen verfügten, waren es Ende 2008 bedeutend weniger, nämlich 166 Milliarden Euro.
In der heutigen wirtschaftlichen Lage setzen die Deutschen wieder vermehrt auf Sicherheit. So verwundert es nicht, dass das meiste Vermögen in Form von Spareinlagen, Bargeld sowie Termingeldern vorhanden ist. Hier kommen rund 1,7 Billionen Euro zusammen. Weitere 1,3 Billionen Euro werden in Versicherungen angelegt. Berücksichtigung finden hier auch Pensionskassen- oder fonds sowie die Geldanlage in berufsständischen Versorgungswerken. Mehr Sicherheit versprechen sich die Anleger zudem durch Investmentfonds. Hier kommt immerhin ein Gesamtvermögen von einer halben Billion Euro zusammen.
Wie sparen die Deutschen
4,4 Billionen Euro Geldvermögen
| Spar-,Sicht,Termineinlagen und Bargeld | 1.743 Milliarden Euro |
| Geldanlagen bei Versicherungen | 1.263 Milliarden Euro |
| Investmentfonds | 1.263 Milliarden Euro |
| Verzinsliche Wertpapiere und Zertifikate | 304 Milliarden Euro |
| Aktien | 166 Milliarden Euro |
| Sontiges | 439 Milliarden Euro |
Stand Ende 2008, Quelle: Bankenverband / Deutsche Bundesbank