Mit Reiseschecks im Urlaub auf der sicheren Seite

  1. 11.06.2009 12:17
  2. Geldanlagen
  3. Tarifeverzeichnis

Die Urlaubszeit rückt immer näher. Zeit, sich Gedanken zu machen, welche Zahlungsmittel mit in den Urlaub genommen werden sollen. Reiseschecks stehen bei den Überlegungen meist hinten an, denn Kartenzahlungen regieren den Markt. Dass diese wesentlich unsicherer sind als die guten alten Reiseschecks, beweisen immer wieder neue Meldungen hinsichtlich gefälschten PIN’s, Geldautomaten, die dahingehend manipuliert werden, dass die Kunden nicht nur ausspioniert werden, sondern auch noch leer ausgehen. Auch die Daten von Kreditkarten lassen sich problemlos ausspionieren. Das kann im Urlaub fatale Folgen haben, denn im fremden Land ohne Zahlungsmittel dazustehen, ist mehr als problematisch. Da sind Reiseschecks, zum Beispiel die American Express Traveller Cheques, eine sichere Alternative, eventuell zusätzlich zur Kreditkarte. Das bekräftigt auch Wolf von Rechenberg vom Verbraucherportal banktip.de: "Wer im Urlaub im Notfall nicht ohne Geld dastehen will, sollte Reiseschecks als sichere Alternative zur Kredit- und EC-Karte mitnehmen."

Reiseschecks müssen rechtzeitig vor der Reise gekauft werden. Bei manchen Banken dauert es einige Wochen, bis die Reiseschecks ausgestellt worden sind. Deshalb sollte man sich rechtzeitig bei der jeweiligen Bank erkundigen, wie schnell die Schecks geliefert werden, damit man sie auch bei Reisantritt zur Verfügung hat. Für Europa empfiehlt Banktip, sich mit Schecks in Euro-Währung einzudecken, bei weiteren Reisen sollte lieber der US-Dollar als weltweit anerkannte Währung gewählt werden. Neben Banken sind auch Reisebüros oder Wechselstuben die richtigen Anlaufstellen für Reiseschecks.

Nach Aushändigung der Schecks sollte nicht vergessen werden, sie zu unterschreiben. Nur dann greift die Versicherung gegen Verlust oder Diebstahl. Soll ein Scheck eingelöst werden, muss entweder ein Ausweis oder der Reispass vorgelegt werden. Auch eine zweite Unterschrift ist notwendig, um mit dem Scheck zahlen zu können. Diese Vorgehensweise macht Dieben das Leben schwer. Wichtig: Die Seriennummern sowie den Einkaufsbeleg für die Schecks immer separat aufbewahren und keinesfalls zu Hause vergessen. Werden die Schecks gestohlen oder gehen sie verloren, müssen die Seriennummern der fehlenden Schecks angegeben werden sowie der Einkaufsbeleg vorgezeigt werden. Nur dann besteht Anspruch auf Ersatz innerhalb von 24 Stunden.

Auf der Reise können die Schecks in vielen Ländern zum direkten Bezahlen verwendet werden. Ansonsten werden sie in Bargeld in der entsprechenden Währung eingetauscht. Für die Reise empfiehlt es sich, Schecks in unterschiedlicher Höhe zu beantragen. Welche Stückelungen möglich sind, erfährt man bei den Ausgabestellen. Nicht benötigte Schecks können für die nächste Reise aufbewahrt oder bei der Bank gegen Bargeld eingelöst werden. Hierbei ist der jeweilige Tageskurs der Währung entscheidend. Deshalb sollte beim Umtausch auf den gerade vorherrschenden Wechselkurs geachtet werden. Wissen sollte man auch, dass bei dem Umtausch in Bargeld eine Gebühr von Seiten der Bank fällig wird.

Auch wenn der Umgang mit den Reiseschecks manchmal etwas umständlich erscheint, sind sie doch als sicheres Zahlungsmittel unverzichtbar. Wer Schecks mit auf die Reise nehmen möchte, sollte sich nach günstigen oder gar kostenlosen Angeboten umsehen, wie sie derzeit die ING-DiBa anbietet. Um sich Verluste beim Rückumtausch sowie Bankgebühren zu sparen, sollte vorher gut kalkuliert werden, welche Summe tatsächlich benötigt wird. In dieser Höhe sollten dann die Reiseschecks bestellt werden. Für den Einsatz im Urlaub sollte man sich vorab eingehend informieren, zum Beispiel, wo Reiseschecks gebührenfrei eingereicht werden können. Als Beispiel ist hier American Express zu nennen, wo dies auf der Seite www.aetclocator.com/de möglich ist. Außerdem sollte man im Vorfeld die Anlaufstellen kennen, falls im Fall eines Verlustes neue Schecks beantragt werden müssen. Überaus wichtig ist auch, die Nummer stets zur Hand zu haben, mit der man die Schecks sperren lassen kann. Ein eventueller Diebstahl sollte umgehend bei der Polizei gemeldet werden. Im Normalfall erhält man eine Kopie von dem Anzeigeprotokoll, ansonsten sollte man danach fragen. Bei Ausflügen sollten nicht alle Reiseschecks dabei sein, sondern nur die, die tatsächlich benötigt werden. Der Rest kann sicher im Safe des Hotels aufbewahrt werden.





02.02.Trotz Bankgeheimnis erhalten Finanzämter und Co. Auskunft
26.01.Kein Nezt für LG Optimus LTE-Smartphones in Deutschland
20.01.Finanztest: Mit Immobilienrente Rente aufbessern und im Eigenheim wohnen bleiben
19.01.Offene Immobilienfonds im Visier der Stiftung Warentest
10.01.Zuzahlung für Arzneimittel neu geregelt

02.02.Sparbücher: Noch bis Ende Februar Zinsen auf Sparguthaben abheben
25.01.Falsche Beratung durch Bank: Rechtsschutzversicherung muss zahlen
23.01.Gesetzliche Regelung der Honorarberatung im Finanzmarkt gefordert
23.01.Goldpreis steigt weiter
20.01.Finanztest: Mit Immobilienrente Rente aufbessern und im Eigenheim wohnen bleiben