Gut für zukünftige Studenten: Viele freie Studienplätze und gute Studienbedingungen in der Informatik

  1. 17.06.2009 15:15
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Freie Studienplätze und Nachwuchskräftemangel

Von den Hochschulen melden über die Hälfte, ja sogar zwei Drittel, dass es noch freie Studienplätze in der Informatik gibt. Eine Umfrage von BITKOM, dem Hightech-Verband, mit Ünterstützung vom Fachbereichstag Informatik und dem Fakultätentag Informatik
hat ergeben, dass an vielen Hochschulen Studienplätze in der Informatik in den vergangenen Jahren frei bleiben. Zwischen den einzelnen Hochschultypen gibt es allerdings große Unterschiede. So sind bei den Fachhochschulen 36 Prozent der Plätze frei und bei den Universitäten sogar bis zu 78 Prozent freie Studienplätze. BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer sagte: "Der Engpass bei Informatikern bleiben ein ernstes Problem. Die Hochschulen können den Bedarf von Wirtschaft und Wissenschaft an Nachwuchskräften weiterhin nicht decken." Jedoch entspannt sich die Lage seit 2007 langsam, da es wieder mehr Studienanfänger in der Studienrichtung Informatik gibt. Im Jahr 2008 nahm die Zahl um vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu und erreichte somit 32.106. Auch für das Jahr 2009 soll das Interesse an Informatik-Studienplätzen weiter wachsen. 37 Prozent der befragten Hochschulen gaben dies bei der BITKOM-Umfrage an. Lediglich 7 Prozent der Hochschulen im Bereich Informatik gaben an, dass die Zahl der Studienanfänger sinkt und 56 Prozent gehen von einer gleichbleibenden Nachfrage aus.

Teilweise Zulassungsbeschränkungen

Obwohl nicht alle Studienplätze in der Informatik besetzt werden, gibt es teilweise Zulassungsbeschränkungen. Eine Auswahl der Studierenden wird an 42 Prozent der Hochschulen vorgenommen, wobei von den Hochschulen 3,4 Prozent Eignungstests und 10 Prozent Vorstellungsgespräche durchführen, bei 20 Prozent gibt es einen Numerus Clausus und 29 Prozent nehmen die Schulnoten als Grundlage für die Auswahl. „Obwohl viele Hochschulen die Entwicklung eines individuellen Profils anstreben, steht die gezielte Auswahl von Studierenden noch am Anfang", meint dazu Prof. Scheer. Entsprechende Auswahlinstrumente einzusetzen ist in einigen Bundesländern untersagt.

Gute Studienbedingungen für Informatikstudenten

Positiv werden die Bedingungen an den deutschen Hochschulen für Studierende bewertet. Prof. Scheer sagte: "Dank des großen Angebots an Studienplätzen ist die Betreuung in der Regel sehr ordentlich." In der Informatik gibt es keine überfüllten Hörsäle. Lotterien um Seminarplätze bleiben den Studierenden ebenfalls erspart.




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