Neue Software für Banken sorgt für besseren Schutz der Anleger

  1. 17.07.2009 11:12
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Die Beratung durch die Banken ließ bisher oft zu wünschen übrig. Schuld waren vor allem die stark technisierten Softwareprogramme, die den Bankberatern an die Hand gegeben wurden. Die Programme waren oft sehr kompliziert und machten es den Beratern schwer, damit zu arbeiten und die Kunden kompetent zu beraten. Das soll sich jetzt ändern. Da es mittlerweile viele neue Software-Lösungen am Markt gibt, sind die Banken im Zugzwang. Die IT muss aufgerüstet werden. Als weiteres Druckmittel gelten die inzwischen längeren Verjährungsfristen, die bei einer Fehlberatung zum Zuge kommen. Steria Mummert Consulting untersuchte drei Viertel der Softwarelösungen für Bankberatungen genauer. Bei der Untersuchung wurden 400 Gesichtspunkte berücksichtigt. Fazit: Die meisten Programme sind gut. Während diese Art Software früher nur eine Art Planungstool war, hilft sie nun dem Bankberater durch den gesamten Verkaufsprozess und unterstützt die Beratung auf das Beste. Der Berater wird von der Akquise bis hin zum Verkauf einer Geldanlage begleitet. Inzwischen stehen auch die Beratungen für Privatkunden im Mittelpunkt, die ja ganz andere Prioritäten setzen. So werden auch Altersvorsorge, Vermögen und Risikovorsorge berücksichtigt.

Die alten Programme kosteten sehr viel Zeit und wurden deshalb viel zu selten genutzt. Die Erfassung der Daten dauerte viel zu lange. Dies war ein weiteres Manko neben der komplizierten Technik. Heute ist das anders. Mit den neuen Programmen ist es möglich, eine komplette Finanzplanung in maximal 30 Minuten zu erstellen. Dadurch können in kürzerer Zeit viel mehr Kunden effektiv beraten werden.

Dennoch stehen auch bei den neuen Programmen noch einige Verbesserungen an. Sie müssen an das nun neu beschlossene Gesetz zum Anlegerschutz angepasst werden. Außerdem müssen die Programme mit bestehenden Systemen der Banken hinsichtlich der Abwicklung sowie auch mit CRM-Systemen kompatibel sein. Um eine effektive Beratung zu gewährleisten, müssen die Softwareanbieter beispielsweise mit einer Schnittstelle aufwarten, die dem Programm den Zugang zu den Kundenstammdaten ermöglicht.




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