Solarenergie lässt die Kasse klingeln

  1. 27.07.2009 10:08
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In der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest stellte Stiftung Warentest die Vorteile einer eigenen Solarstromanlage heraus. Eine solche Anlage verspricht satte Gewinne, weil sie staatlich gefördert wird. Verglichen mit den Preisen von Ende 2008 sind die Anlagen zwischen zehn und zwanzig Prozent günstiger geworden.

Finanztest prognostiziert für Hausbesitzer, die sich eine Solaranlage auf das Dach bauen lassen, eine fünf- bis achtprozentige Rendite, je nachdem wie viel Strom mit der Anlage erzielt wird und wie hoch der Preis der Anlage war. Bei den Preisen für Solarstromanlagen gibt es teilweise enorme Unterschiede, weshalb man sich nicht für den erstbesten Anbieter entscheiden sollte. Besser ist es, bei verschiedenen Installateuren anzufragen. Dabei sollte ein komplettes Angebot inklusive Montagekosten erstellt werden. Auch sollte man sich vorher informieren, wie hoch die Einnahmen in etwa sein werden. Diese sind nicht überall gleich, denn je nach Region schwankt die Anzahl der Sonnenstunden. Auch der Neigungswinkel des Dachs sowie die Ausrichtung der Solaranlage spielt eine entscheidende Rolle dabei, wie viel Strom mit der Anlage produziert wird.

Betreiber einer Solaranlage bekommen gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz vom örtlichen Netzbetreiber pro ins Netz eingespeister Kilowattstunde 43,01 Cent. Diese Verpflichtung gegenüber dem Anlagebetreiber gilt für das Jahr der Inbetriebnahme der Anlage sowie für weitere 20 Jahre. Seit Anfang 2009 sparen Hauseigentümer mit eigener Solarstromanlage noch mehr. Denn nicht nur der Eigenverbrauch macht sich auf der Stromrechnung bemerkbar, sondern für jede Kilowattstunde, die aus der eigenen Anlage ins eigene Stromnetz fließt, steht dem Hauseigentümer nochmals eine Vergütung von 25,01 Cent zu.





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